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Mehr Verkehrssicherheit: Kiepe Electric integriert Kollisionswarnsysteme in Hannoveraner Stadtbahnen

10. Dezember 2019

  • Kiepe Electric rüstet 50 Stadtbahnen der Hannoverschen Verkehrsbetriebe mit Kollisionswarnsystemen mit Komponenten von Bosch Engineering nach
  • Radar und Kamera-Sensoren „tasten“ den Raum vor den Stadtbahnen ab
  • Fahrerassistenzsystem warnt und greift bei drohender Gefahr in die Bremssteuerung ein

Kiepe Electric, ein Tochterunternehmen der Knorr-Bremse AG, Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter weiterer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, erhält den Auftrag der Hannoverschen Verkehrsbetriebe (ÜSTRA), 50 Stadtbahnen mit Kollisionswarnsystemen auszustatten. Im Anschluss an den erfolgreichen Probebetrieb eines bereits ausgestatteten Fahrzeugs werden nun weitere Fahrzeuge der TW3000-Flotte bis 2020 nachgerüstet.

  • An LRV from Hanover’s TW3000 fleet, equipped with a collision avoidance system comprising radar and camera sensors and a control unit. | © Knorr-Bremse

„Mit Kollisionswarnsystemen für Stadtbahnen verbessern wir die Verkehrssicherheit in den immer dichter bevölkerten Städten spürbar“ ordnet Dr. Jürgen Wilder ein, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Systeme für Schienenfahrzeuge. „Allein durch einen reibungsloseren Betrieb lassen sich bei den Betreibergesellschaften erhebliche Kosten einsparen. Vermiedene Unfälle bedeuten zudem weniger Ausfälle von Personal und Fahrzeugen sowie gesenkte Reparaturkosten.“

Fußgänger und Fahrradfahrer, Autos, Busse und Anlieferungsverkehr – gerade in den Innenstädten teilen sich Straßenbahnen den knappen Raum mit zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmern. Vor allem in hektischen und unübersichtlichen Verkehrssituationen bedeuten die Systeme eine wertvolle Unterstützung für die Fahrzeugführer.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden ÜSTRA und dem Partner Bosch Engineering GmbH hat Kiepe Electric die Technologie weiterentwickelt. Das System warnt den Tramfahrer vor einer drohenden Kollision. Greift dieser nicht oder zu spät ein, bremst das System die Bahn selbstständig bis zum Stillstand ab, um den Unfall möglichst zu vermeiden.

„Im Betrieb misst das System, das Radar und Kamera-Sensoren kombiniert, kontinuierlich den Abstand und die Geschwindigkeit zu Objekten im Raum vor dem Fahrzeug. So kann es Gefahrensituationen und mögliche Kollisionen erfassen“, erklärt Dr. Heiko Asum, Geschäftsführer von Kiepe Electric.

Verzögerung und Ruck einer selbstständigen Bremsung sind so eingestellt, dass eine Auslösung keine Gefahr für die Fahrgäste in der Straßenbahn darstellt. Die „Hoheit“ über die Verzögerung liegt zudem stets beim Fahrer. Er kann die Bremskraft entweder erhöhen – oder sie im Falle einer Fehlauslösung gänzlich aufheben.

Die Kollisionswarnsysteme können mehr als Personen- und Sachschäden vermeiden oder mindern. Sie unterstützen auch einen möglichst reibungslosen Betrieb der Stadtbahnnetze: Während sich verunfallte Autos meist schnell von der Straße ziehen lassen, blockieren in Unfälle verwickelte Stadtbahnen die Weiterfahrt ihrer Nachfolgefahrzeuge bisweilen über Stunden.

 

Mag. Christina Ebersberger-Dörfler

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E-Mail: christina.ebersberger-doerfler@knorr-bremse.com

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