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Moderne Bremssteuerungen: Knorr-Bremse liefert 100.000ste Einheit der weltweit erfolgreichen CubeControl Familie aus

14. Juni 2021

  • Als weltweit meistverkaufte Metro-Bremssteuerung nimmt die CubeControl Familie den Meilenstein von 100.000 ausgelieferten Exemplaren
  • Kontinuierlich weiterentwickelt spielt die dezentrale Steuerung ihre schlagenden Vorteile nun auch bei weiteren Fahrzeugplattformen wie Regional- und S-Bahnen sowie Hochgeschwindigkeitszügen aus

Nach zwei Jahrzehnten im weltweiten Einsatz feiert Knorr-Bremse die 100.000ste Auslieferung der meistverkauften Metro-Bremssteuerung CubeControl. Mit der als EP2002 bekanntgewordenen Mechatronik setzte der Weltmarktführer für Brems- und weitere Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge einst einen neuen Standard – und trägt dank diesem heute und zukünftig maßgeblich zu sicherer, zuverlässiger und verfügbarer Mobilität auf der Schiene bei.

  • As the world’s best-selling brake control system for metro trains, the CubeControl family has just reached a new milestone, with 100,000 units delivered. | © Knorr-Bremse

  • Under continuous development, the distributed brake control system is now extending its compelling advantages to other vehicle platforms such as regional and S-Bahn commuter trains, as well as high-speed trains. | © Knorr-Bremse

„Der Erfolg der CubeControl Bremssteuerungsfamilie ist ein beeindruckender Beleg für die Innovationskraft von Knorr-Bremse und das langjährige Vertrauen, das unsere Kunden in uns und unsere Technologien haben“, kommentiert Dr. Jürgen Wilder, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Systeme für Schienenfahrzeuge das Ereignis. „Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Bremssteuerungsfamilien stellen wir bereits heute die Weichen für den leistungsfähigen Schienenverkehr von morgen.“

Umfangreich bewährt in über 200 Bahnprojekten weltweit

Die im Jahr 2004 erstmals in Dienst gestellte Bremssteuerung revolutionierte das Prinzip, nach dem U-Bahnen jahrzehntelang gebremst worden waren: Anstatt die Bremskraft gleichmäßig entlang des gesamten Zuges zu verteilen, dosiert sie die CubeControl variabel an den einzelnen Achsen oder Drehgestellen.

So lässt sich die Bremsung zum Beispiel optimal auf die Gewichtsverteilung der Passagiere ausrichten oder die zur Verfügung stehenden Haftwerte im Rad-Schiene-Kontakt optimal ausnutzen. Die Folge ist eine deutlich verbesserte Brems-Performance.

Nur fünf Jahre nach der Markteinführung waren bereits Systeme für über 7.000 Metrowagen verkauft. In weit über 200 Bahnprojekten ist die CubeControl heute unterwegs – etwa in Ankara, Athen, Bangkok, Beijing, Dubai, Guangzhou, London, Los Angeles, Nanjing, Neu-Delhi, Sao Paulo, Shanghai, Singapur und Stockholm. Die symbolträchtige 100.000ste Einheit ist für einen Zug der neuen Linie 14 in Shenzhen in China vorgesehen.

Evolutionärer Systemansatz für neue Funktionalitäten und Fahrzeugplattformen

Ihre ungebrochene Nachfrage verdankt die CubeControl speziell ihrem evolutionären Systemansatz: Neue Ethernet-Spezifikationen eröffnen die Konnektivität zu anderen Systemen ebenso wie den Einsatz von Condition Based Maintenance (CBM), also die zustandsbasierte Wartung von Zügen durch Daten. Das Brake Disc Temperature Monitoring simuliert die Temperatur der einzelnen Bremsscheiben in Echtzeit und trägt dazu bei, unnötige Geschwindigkeitsbeschränkungen zu vermeiden.

Der integrierbare Wheel Slide Protection (WSP) Algorithmus WheelGrip Adapt steht für nochmals verkürzte Bremswege unter extrem niedrigen Kraftschlussbedingungen. Die neue Deceleration Control (DCC) gleicht die reale Bremsung des Zugverbands in Echtzeit mit der tatsächlichen Wirkung der eingesetzten Bremskraft ab – und entkoppelt die Verzögerung zunehmend von den variablen Rahmenbedingungen und Toleranzen des Fahrzeugbetriebs.

Die wohl grundlegendste Weiterentwicklung ist allerdings eine systemische: Längst ist die CubeControl-Familie nicht mehr nur auf Metro-Anwendungen ausgelegt. Mittlerweile spielt sie ihre Vorteile auch in weiteren Fahrzeugplattformen wie Regional- und Stadtschnellbahnen sowie Hochgeschwindigkeitszügen aus – und ist damit vollumfänglich für den Vollbahnsektor verfügbar.

 

Mag. Christina Ebersberger-Dörfler

Tel.: +43 (0)2236 / 409-2254
Fax: +43 (0)2236 / 409-2412
E-Mail: christina.ebersberger-doerfler@knorr-bremse.com

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